NATURWAHRNEHMUNG BLANKENFELDE

Naturwahrnehmung und Selbsterfahrung – Wanderung mit Übungen

Durch die Sinne das Wesen der Natur entdecken ermöglicht auch eine tiefere Begegnung mit uns selbst. Wahrnehmungsübungen an ausgewählten Orten der Wanderung und der Austausch darüber lassen die eigene Beteiligung an dem, was wir als Wirklichkeit erleben, bewußt werden.
Die Übungsmethode schließt an die Arbeiten von Jochen Bockemühl an.
Wenn möglich Skizzenblock und Zeichenstifte mitbringen.

Anmeldung erforderlich.

Termine 2017:

17.06. SAMSTAG, 11-13 Uhr  /  Frühsommeraspekt
01.07. SAMSTAG, 11-13 Uhr  /  Hochsommeraspekt
29.07. SAMSTAG, 11-13 Uhr  /  Hochsommeraspekt      ➤ hier den Rückblick lesen
10.09. SONNTAG, 11-13 Uhr   /  Spätsommer/Herbstaspekt
14.10. SAMSTAG, 11-13 Uhr   /  Herbstaspekt

 

Teilnahmebeitrag:   je nach Teilnehmerzahl ca. 15 € pro Person je Treffen, ermäßigt 10 €

Anmeldung erforderlich.

Ort:   Botanischer Volkspark Blankenfelde

ANMELDUNG / FRAGEN

Zur Anmeldung bitte unter Betreff den entsprechenden Workshop eintragen.

 
Impressionen der Naturwahrnehmung im Botanischen Volkspark Blankenfelde am 29. Juli 2017     |    Ein Rückblick

„Das Wetter war perfekt für Naturbeobachtungen: ein bisschen wie an der See: bewegte Wolken, ein frischer, aber warmer Wind und leicht feuchte Luft, dann gegen Mittag sonnig und warm.

Empfangen von einer Staudenrabatte voller Farben und Duft am Eingang, eine Symphonie aus Echinacea, Phlox, Wermut, Malven, Purpur-Knöterich u.a. führt der Weg durch weit schwingende Parkwiesen mit schönen Laubbäumen. Dann zieht ein weiß blühendes Staudenbeet unsere Aufmerksamkeit auf sich: große Schirmdolden der Weißen Möhre, Schafgarbe, weiße Glockenblumen und die zarten Blütenrispen der Prärielilie.

Echinacea

Wiesenstorchnabel

Zum Wald hin wird die Blumenrabatte wilder und wir tauchen spontan in eine Pflanzenstudie ein am Wilden Oregano, eine wunderbare Heilpflanze und Schmetterlingsblume. Im Laubmischwald angekommen genießen wir den entspannten ruhigen Atem der leicht bewegten Bäume und beobachten die auf den Stämmen wandernden Sonnenflecken. Aus den ineinander webenden Grüntönen leuchtet das hellgelbe Springkraut auf. Dafür verschwindet die weite Sicht und der Überblick, der vorher da war.

Auf der Uferwiese verweilen wir zu einer Skizze und bewundern die Tiefe der stehen gebliebenen Grasinsel mit dem filigranen wie seltenen Blutströpfchen.

Blutströpfchen

Am Schilf herrscht Sommerstimmung: zwischen wispernden Schilfhalmen die purpurfarbenen Blütenkerzen von Blutweiderich und duftiges Mädesüß, leise zirpt eine Heuschrecke.

Nach der Brücke über einen moorigen See überrascht uns eine geheimnisvolle Märchenwiese vor dunklen Erlen: welch ein Farbeinklang in rosa, weiß und purpur aus Flockenblumen, Lichtnelken und Blutweiderich! Das Grün der Gräser und Bäume ist oft leuchtender bei bedecktem Himmel.

Blutweiderich im Schilf

Dahinter öffnet sich der Blick in eine weite Landschaft mit Wiesen und reifenden Feldern und auch Sonnenblumen, in die fingerartig Gebüsche hinein reichen.”

SONJA SCHÜRGER   |   Berlin

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